Herzlich willkommen zu einem Streifzug in die faszinierende Welt der Farben, Stimmungen und magischen Momente der Natur. Taucht ein in die Magie des Lichtes, spürt den Zauber der Blüten, die Weisheiten der Bäume und erlebt die Vielfalt unserer Fauna. Staunt mit mir, welch ein genialer Designer und Architekt die Natur doch ist und welche Emotionen sie wecken kann.

 



Die Nymphenburger Waldkäuze (Strix aluco) 

geben sich die Ehre:

 Die bekannteste und wohl am häufigsten fotografierte Eule im Park - unser "A-Promi" 

    "Kasimir"

 

 

"Karolin die Höhlenlose"

- Kasimirs Freundin -

 

 

"Pagodi" - das Käuzchen an der Pagodenburg - 

 


"Kabinetti" - der Kauz im Kabinettsgarten -

 


Der Waldkauz (Strix aluco)          

ist die häufigste Eule in Bayern. Sein Brutbestand wird auf 5000 bis 10000 Paare geschätzt. Der Waldkauz besiedelt entgegen seinem Namen nicht nur Waldgebiete sondern auch menschliche Siedlungen. Er brütet eigentlich überall, wo entsprechend große Baumhöhlen zur Verfügung stehen. Angestammte Lebensräume werden über Generationen besiedelt, der Waldkauz ist reviertreu. Waldkäuze sind etwa 40 Zentimeter groß. Das Federkleid changiert zwischen Grau und Rotbraun. Ihre Flügelspannweite beträgt fast einen Meter. Spezielle Federn ermöglichen ihnen einen geräuschlosen Flug. Für die nächtlichen Jäger ist dies ein großer Vorteil bei der Jagd. Waldkäuze ernähren sich von kleinen Säugern und Vögeln aber auch von Würmern und Käfern. Waldkäuze leben streng monogam. Haben sich zwei Partner einmal gefunden, bleiben sie ein Leben lang zusammen. Die Brutzeit beginnt im März. Das Weibchen legt in der Regel zwischen zwei und vier Eiern. Die Sterberate der Jungen ist sehr hoch. Nach etwa 35 Tagen verlassen die Jungtiere das Nest. Zu diesem Zeitpunkt können sie aber noch nicht fliegen. Sie bewegen sich hüpfend von Ast zu Ast, deshalb auch Ästlinge genannt, und werden von den Eltern noch bis etwa zum 100. Lebenstag gefüttert. Nach der Brutzeit trennen sich die Eltern. Sie teilen sich zwar noch das Revier, leben aber getrennt. Erst im Spätherbst nähern sie sich in der sogenannten Herbstbalz wieder an.

Textquelle: NABU