Herzlich willkommen zu einem Streifzug in die faszinierende Welt der Farben, Stimmungen und magischen Momente der Natur. Taucht ein in die Magie des Lichtes, spürt den Zauber der Blüten, die Weisheiten der Bäume und erlebt die Vielfalt unserer Fauna. Staunt mit mir, welch ein genialer Designer und Architekt die Natur doch ist und welche Emotionen sie wecken kann.

 



...dieses und jenes

Der Kleiber 

"er klebt seine Haustür zu"

Auf dem Rücken ist der Kleiber blaugrau befiedert, unterseits dagegen hellbeige bis rostbraun. Typisch sind außerdem der kurze Schwanz und der schwarze Augenstreif, der vom Schnabel bis zur Schulter verläuft. Ihre Jungen ziehen Kleiber in natürlichen Baumhöhlen oder aufgegebenen Spechthöhlen auf, die mit Holz- und Rindenstücken gepolstert als Nisthöhle tauglich gemacht werden. Um anderen Vögeln den Zugang zu verwehren, wird der Eingang bis auf ein kleines Loch von etwa 3,5 Zentimetern Durchmesser mit Lehm zugeklebt - ein Verhalten, von dem sich der Name Kleiber ableitet. Als Höhlenbrüter bevorzugen Kleiber alte Laub- und Mischwälder, in denen sich Baumhöhlen finden lassen. Sie sind aber auch in Feldgehölzen, Gärten und Parks anzutreffen. Nistkästen werden durchaus gerne angenommen und bei Bedarf nach Art des Kleibers auf das richtige Format angepasst. 

 


 

Der Kormoran

ist wieder zu Gast in Schöngeising an der Amper

(...und bei uns HERZLICH WILLKOMMEN)

...der Sperber 

hat leider wieder bei uns im Garten zugeschlagen!

Der Sperber (Accipiter nisus) zählt zu den heimischen Greifvögeln. Er gehört zur Familie der Habichtartigen (Accipitridae).  Man sieht den Sperber in Europa, in Afrika und Asien. In Deutschland ist er in vielen Städten anzutreffen. Das Sperber-Weibchen ist 40 cm groß, wiegt bis zu 320g und wird bis zu 15 Jahre alt.  Der Kopf ist klein, mit gelben Augen und einem gelben Augenring drumherum. So fällt das Auge vom Sperber mehr auf, als das Auge vom Habicht. 

Den Sperber kann man beim Jagen leider auch oft bei uns im Garten beobachten. Wie z.B. hier, wenn das Sperberweibchen im Winter, aus einem Versteck heraus im Sturzflug einen Spatzen erbeutet hat. Im Winter sieht man den Sperber häufig in der Nähe von Vogelhäusern sitzen und auf seine Beute lauern.

Für uns grausam, weil wir ja mit Hingabe unsere Singvögel täglich füttern - aber der Sperber kämpft im Winter auch ums Überleben und muss satt werden. 

Fressen und Gefressen werden - so läuft es in der Natur. Der eine stirbt, damit der andere leben kann: 

Der Nahrungskreislauf in der Natur.